Suchtbelastete Familien stärken – Methoden der Elternarbeit

10.05.2022

Da Kinder aus suchtbelasteten Familien ein erhöhtes Risiko haben, ebenfalls eine psychische oder substanzbezogene Störung zu entwickeln, ist die Arbeit mit den suchtkranken Eltern bedeutsam, um betroffene Kinder zu unterstützen.

Im Rahmen der Fortbildung „Suchtbelastete Familien stärken“ erhielten die Fachkräfte, neben grundlegenden Informationen zu den Auswirkungen einer elterlichen Suchterkrankung, Anregungen und Praxisbeispiele, wie Elternarbeit erfolgreich gelingen kann.

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Kind s/Sucht Familie

23. und 24.11.2021 in Trier

27. und 28.01.2022 in Trier

07. und 08.04.2022 in Konz

Alle Kinder haben ein Recht darauf, gesund aufzuwachsen. Doch es gibt Kinder, die in einer instabilen Familienatmosphäre mit Konflikten und fehlender Zuwendung aufwachsen – Kinder aus suchtbelasteten Familien. Dies führt bei betroffenen Kindern oft zu psychischen und sozialen Störungen, wie Hyperaktivität, Ängsten, Depressionen oder Schulschwierigkeiten. Das meist auffällige Verhalten der Kinder stellt die Fachkräfte im vorschulischen und schulischen Bereich vor die Herausforderung, adäquat zu reagieren und einen angemessenen Umgang mit dem Kind und der Familie zu finden. Hier setzt die Fortbildungsreihe „Kind s/Sucht Familie“ der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg in Kooperation mit der Suchtberatungsstelle „Die Tür“ Suchtberatung Trier e. V. an. Neben grundlegenden Informationen zu den Auswirkungen einer elterlichen Suchterkrankung erhält das pädagogische Fachpersonal Anregungen, die Situation der Kinder aus suchtbelasteten Familien positiv zu verändern.

Bislang wurden 47 Multiplikatoren und Multiplikatorinnen im Landkreis Trier-Saarburg in 3 Fortbildungen ausgebildet.